Wie wird das Fundraising-Jahr? So haben die Expert*innen in der Blitz-Umfrage Anfang März abgestimmt:
Die Auswertung zeigt, wie das aktuelle Jahr eingeschätzt wird (Prozent der Antworten). Gleich dem Vorjahr haben wieder rund 70 Personen an der Umfrage teilgenommen. Es war die dritte Befragung in Folge.
Die jeweils helleren Farben beziehen sich auf die Ergebnisse der Vorjahre, die dunklere Farbe auf das aktuelle Jahr 2026. Die erste Frage hatte sich auf die Reaktionsquote bezogen. „Was glauben Sie, wie wird sie sich entwickeln?“
Für die Reaktionsquote: Der allgemeine Trend bleibt bestehen. 57 Prozent der Befragten meinen, dass die Reaktionsquote leicht sinken wird. Damit liegt der Wert etwas höher als in den Vorjahren. Die vorsichtigere Einschätzung spiegelt sich in allen Antwort-Kategorien wider. Die Kategorie „deutlich steigen“ hat – wie vor zwei Jahren – niemand ausgewählt. Die Einschätzung „deutlich sinken“ ist immerhin seltener getroffen worden als vor zwei Jahren.
Beim Spendenschnitt ist der Trend deutlich positiver. Mehr als die Hälfte der Expert*innen sieht den Spendenschnitt nach wie vor weiter ansteigen. Knapp mehr als ein Fünftel sieht ihn sinken. Eine etwas vorsichtigere Einschätzung im Vergleich zu den Vorjahren lässt sich auch hier erkennen.
Betrachtet man die Einschätzung zur Gesamtspendensumme, sollte das Jahr 2026 stabil und solide bleiben. Fast 60 Prozent erwarten ähnliche Einnahmen wie im Vorjahr. Auffallend ist, dass beide äußeren Kategorien (positive wie negativ) zurückgegangen sind. Auch das deutet auf eine vorsichtigere Einschätzung hin.
Neu in diesem Jahr: Die Frage zur Auswirkung der Bankenumstellung. Seit der Name des Kontoinhabers mit der Kontonummer übereinstimmen muss, gibt es offensichtlich noch Stolpersteine, die nicht ganz aus dem Weg geräumt sind. Ein Drittel berichtet über negative Auswirkungen.
Dann bleiben wir gespannt, wie sich das aktuelle Jahr wirklich entwickelt. Nochmals danke an alle, die mitgemacht haben!