Worauf kommt es im Fundraising an?

Alle Neune: Hier finden Sie aus unserer langjährigen Erfahrung die wichtigsten Kriterien, damit Sie Ihr Fundraising noch erfolgreicher machen können.

1. Sind Sie so weit?

Wirklich? Das heißt, Sie arbeiten an der Bekanntheit und Positionierung Ihrer Organisation? Haben Sie schon zugkräftige Spendenprojekte identifiziert? Können Sie die Spendengründe nennen? Dann ist schon viel erreicht, sie haben die „Institutional Readiness“. Denn mit dieser steht und fällt der Erfolg am Spendenmarkt (Haibach, Marita: Handbuch Fundraising. 4. Aufl., 2012).

2. Merken Sie sich möglichst viel.

Jede einzelne Buchung, jede kleinste Adressänderung, jeden Spendeneingang, jeden Kontakt mit Ihren Spendern. Dazu brauchen Sie ein digitales Informations- und Kontaktmanagement. Alles, was über den Alltagsgebrauch hinausgeht, ist für eine Datenbank meist eine enorme Herausforderung. Wenn Sie wissen wollen, was unsere Datenbank kann, finden Sie hier mehr Informationen.

3. Adresslisten: auf der Suche nach der Zielgruppe.

Oft werden viele Frösche geküsst, bis die Richtigen dabei sind. Denn die Adresslisten können in der ersten Aussendung noch so gut sein, wenn das Folgeverhalten nicht passt, war es vergebene Liebesmüh. Dann verpufft die Investition. Zum Glück lässt sich das mit einer detaillierten Analyse des Folgeverhaltens umschiffen; und die Listen danach gewichten.

4. Machen Sie es ganz einfach.

So bringen Sie Ihren Appell auch in Zeiten der Informationsflut an den Mann. Und die Frau. Was Sie dazu tun müssen: Vereinfachen. Lassen Sie möglichst viel weg.

5. Wecken Sie starke Gefühle.

Berühren Sie. Machen Sie betroffen und ziehen Sie den Leser in den Bann Ihrer emotionalen Geschichten. Denn es braucht eine Herz erweichende Ansprache, damit sich der Spender in das Problem einfühlen kann. Wenn Ihre Geschichte nicht bewegt, bewegt sich auch nichts für Ihr Projekt. Denken Sie an Überraschung, Nähe, Status, Nutzen, Schaden, Helden, … wenn Sie Ihre Geschichte erzählen.

6. Haben Sie Visionen? Reden Sie drüber.

Denn es gibt sicher große Ideen, die hinter der Arbeit Ihrer Organisation stehen. Und schreiben Sie in Ihrem Mission Statement nieder, wie Sie diese erreichen können. Damit der Zweck nicht aus den Augen verloren wird.

7. Geben Sie dem Spender einen guten Grund.

Nur wenn Sie selbst wissen, warum der Spender gerade jetzt für genau dieses eine Projekt spenden soll, wird er es auch machen.

8. Haben Sie das Vertrauen?

Es ist wie überall im Leben. Ohne Vertrauen gibt es keine gute Partnerschaft – auch nicht zwischen Spender und Organisation. Und damit auch keine Unterstützung. Daher: Bauen Sie Vertrauen auf. Damit Sie auf Ihre Spender bauen können.

9. Transparenz steht Ihnen.

Informieren Sie Ihre Spender über Erfolge, Projektfortschritte und Rückschläge. Denn wer für Ihre gute Sache spendet, will auch wissen, was mit jedem Spendeneuro passiert – und das schon bei der Bitte um eine Unterstützung. So steigt die Transparenz für den Spender. Und das ist entscheidend für die Treue Ihrer Mithelfer.