Aktuelle Trends im Fundraising

Welche Trends beobachten Sie? Wir haben einige aktuelle Tendenzen festmachen können.

Trend 1: Kreativität und Know-how

Es gibt mehr spendenwerbende Organisationen, mehr Spendenaufrufe. Die Informationsflut steigt, das Zeitbudget schwindet. Doch wie gegensteuern? Durch kreative Arbeit, die auffällt und die Spender berührt und involviert. Erfolgreiche Spendenmailings sind entweder besonders emotional oder involvierend. Am besten beides. Der Trend geht hin zu kreativer und strategischer Arbeit im Fundraising.

Ausgewählte Fallstudien

zur Fallstudie: ROTE NASEN Münzmailing

Neue Spender gewinnen

ROTE NASEN Münzmailing

Entdecken Sie ein innovatives und prämiertes Mailing zur Neuspendergewinnung. Was es so gut macht? Es visualisiert den Kern der Organisation und spricht neue Spenderzielgruppen mit einem innovativen Zugang an.

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zur Fallstudie: WWF Gorilla-Mailing

Bestehende Spender begeistern

WWF Gorilla-Mailing

Dieses genial gute Ergebnis ist vor allem eines: der Lohn der Emotion. Erfahren Sie, was es bringt, wenn man einen komplizierten Sachverhalt auf das Wesentliche reduziert. Und das Herz der bestehenden Spender berührt.

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Trend 2: Der Wunsch nach Augenhöhe und Nähe

Die Ansprüche an das menschliche Miteinander haben sich verändert. Menschen aller Generationen und Schichten wollen heute als gleichberechtigte, mündige Partner fair behandelt werden. (vgl. Megatrends 2015, Mega Trends 2015)
Das ist auch im Fundraising so. Spender fühlen sich als Teil der Organisation und wollen informiert werden. Beachten Sie die Wünsche der Spender und richten Sie auch Ihre Datenbank darauf aus. Neben dieser persönlichen Nähe gewinnt auch die örtliche Nähe an Bedeutung. Spendenprojekte aus der eigenen Region erhalten noch mehr Gewicht und Aufmerksamkeit.

Trend 3: Markenführung und Positionierung bringen mehr Spenden

Es ist von Vorteil, wenn die Spender wissen, wofür die Organisation steht. Das klingt banal, ist aber gar keine so leichte Sache – sondern eine Frage von Markenführung und Positionierung. Und das ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. Denn 70 % der Befragten gegeben an, dass sie Organisationen schätzen, bei denen man weiß, wofür sie eintreten (Public Opinion Spendenmarkt 2015). Dazu passt auch die Erkenntnis der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Diese hat erhoben, dass sich 1 % der spendensammelnden, bundesweit positionierten Organisationen 85 % des Spendenaufkommens aufteilen. Das gilt wohl auch tendenziell für Österreich.

Trend 4: Weniger geben mehr

Unsere Spenderdatenbank Prosperus bringt es ans Licht: Bei der Aussendung an die eigenen Spender sinkt zwar die Reaktionsquote. Vor 20 Jahren lag dieser Wert knapp um die 20 %. Vor zehn Jahren bei durchschnittlich etwa 16 %. Diese Entwicklung hält noch an. Glücklicherweise steigt jedoch auch der Betrag, der gespendet wird.

Trend 5: Das „I“ wird immer wichtiger

I wie Internet. I wie Interessenten. I wie Inhalte. Das Internet lässt sich gut nutzen, um Interessenten zu gewinnen – mit spannenden Inhalten, Abstimmungen, Petitionen und Service-Leistungen. Denn das Internet ist Mainstream geworden. Und auch ältere Generationen nutzen es – 87 % sind es bei den 50-59-Jährigen, 41 % bei der Generation 70+ (Austrian Internet Monitor Kommunikation in Österreich 1. Quartal 2015). Viele nutzen das Internet auch mobil: 70 Prozent der Internetnutzer in Österreich steigen außerhalb des Haushalts oder der Arbeit über mobile Geräte ins Internet ein. (http://www.statistik.at…haushalten/019330.html).

Trend 6: Die Kombination der Kanäle als neuer Erfolgsfaktor

Der Wettbewerb nimmt auch im Fundraising zu. Nützen Sie daher mehrere Kanäle, um mit Ihrem Anliegen durchzukommen. Senden Sie eine einfache Postkarte als Ankündigung voraus – bevor das eigentliche Mailing kommt. Schicken Sie an die Neuspender mit der höchsten Spendenwahrscheinlichkeit auch mal eine Erinnerung hinterher. Die Kombination Telefon und Mailing ist weiterhin erfolgreich: Ein Anruf an die neu gewonnenen Spender ist die beste Chance für ein persönliches Danke und ein herzliches Bitte – zur langfristigen Unterstützung. Er steigert auch die Bindung.

Trend 7: Die Beziehung zu den Spendern wird tiefer

Der Langzeitvergleich bringt es an den Tag: Es gibt wieder mehr regelmäßige Spender. 2000 waren es 27 %, die auch regelmäßig spendeten. Im Jahr 2015 waren es hingegen schon 38 % (Public Opinion Spendenmarkt Österreich 2015). Regelmäßige, treue Spender wachsen nicht auf den Bäumen, aber man kann einiges dafür tun. Indem man in die Beziehung investiert und sie vertieft. Greifen Sie zum Beispiel Geburtstage, Jahrestage und Jubiläen auf. Wir haben eine Möglichkeit entwickelt, wie Sie den Trend hin zu einer tieferen Spenderbeziehung ganz leicht umsetzen können: mit Touchpoint-Fundraising.

Trend 8: Die Datenbank als zentrale Entscheidungshilfe

Auch hier zeigt sich die Professionalisierung im Fundraising. Denn immer mehr NPOs tun es – nämlich tief im Datenfluss schürfen. Wozu? Um durch die Analyse der Spenderdaten neue Erkenntnisse zu gewinnen und die Beziehung zum Spender vertiefen zu können. Beispielsweise Geomapping. Oder durch die Analyse des Spendenverhaltens nach Themen, Zeitpunkten, Beigaben, … Wir haben sogar den Einfluss des Mondes im Fundraising analysiert. Mehr über Prosperus.