Case Study

Vier Pfoten

Die Ausgangssituation

Vor einem fertigen Mailingplan stehen viele Stunden voll intensiver Überlegungen und sorgfältiger Abwägungen. Auch die Termine werden genau geplant, damit der Abstand zwischen den einzelnen Mailings weder zu kurz, noch zu lange ist. Doch manchmal kommt es anders, als man denkt.
Das Mailing von VIER PFOTEN, in dem um Hilfe für die Rettung von vier polnischen Bären gebeten wurde, war bereits in Produktion, als die Organisation ein Notruf erreicht. Drei Bären aus Oberösterreich müssen kurzfristig versorgt und untergebracht werden. Das kostet Geld und bedarf der dringenden Hilfe der Spender. Ein erneuter Spendenaufruf ist unumgänglich. Die Ungewissheit dabei: Würde ein Mailing das andere kannibalisieren?

Die Idee

Wir nutzen das Risiko als Chance. Da sich die Themen des aktuellen Hausmailings und des Notfalls optimal ergänzen, setzen wir den neuen Spendenaufruf sozusagen als Follow-Up um, versenden ihn nur sechs Tage später und verstärken damit den gemeinsamen Spendenaufruf: Helfen Sie uns, die Bären zu retten!

Die Umsetzung

In kürzester Zeit kreieren wir ein einfaches aber umso dringlicheres Mailing. Das kurze Zeitintervall zwischen den beiden Spendenaufrufen machen wir sogar zum Thema: „Ich weiß, dass Sie erst vor wenigen Tagen von mir einen Aufruf erhalten haben, um vier polnische Bären aus illegaler Haltung zu befreien. Doch wenn es nicht so dringend wäre, würde ich Sie nicht noch einmal um Ihre Hilfe bitten. Bitte helfen Sie uns, die Bärenfamilie zu retten und ZUSAMMEN in den BÄRENWALD Arbesbach zu bringen. Es ist dringend und jede Minute zählt!“
Das hat sich gelohnt: Durch beide Aussendungen konnten mehr Spenden für die Bärenrettung gesammelt werden als geplant. Der Gewinn wurde um 43,25% übertroffen!