28. November 2019

Besondere Einblicke: Diese Kennzahlen bringen Licht in den Fundraising-Advent!

Der monatliche Spendenindex ist vielen bekannt; aber haben Sie ihn schon jemals zur Meinungsforschung eingesetzt? Und: Den Trend-Radar kannten bisher nur Insider. Sie zählen jetzt gleich auch dazu. Und das ist noch nicht einmal alles, was Sie hier erfahren!

Kategorien: Innovationen, Kennzahlen und Markt-Themen.

Spendenindex: einmal anders betrachtet!

 

Viele kennen ihn: Seit über 17 Jahren zeigt der Spendenindex die allgemeine Entwicklung am Fundraising-Markt. Die Indexlinie von 100 entspricht den Spendeneinnahmen eines durchschnittlichen Monats – berechnet aus den letzten drei Jahren.

Ist Ihnen das schon einmal aufgefallen?

Nehmen wir ein großes Thema. Vielleicht erinnern Sie sich noch: Die Flüchtlingskrise begann im Juni 2015. Wenn Sie im Index das Jahr 2015 – und nur die Vorjahre als Vergleich – anklicken, werden Sie kaum einen Ausschlag in dieser Zeit erkennen. Auch nicht in den Folgemonaten. Erst wenn Sie den Bereich „Internationale Hilfe“ wählen, sticht eine positive Zacke in diesem Jahr hervor. Aber die erhebt sich einen Monat früher; schon im Mai. Für ein anderes Thema! Fahren Sie mit der Maus zur Spitze im Mai 2015 und Sie erfahren den Grund. Auch so kann man den Index zur Meinungsforschung nutzen und die österreichische Seele ausleuchten. Zum Index

Falls Sie es noch nicht wissen: Wer beim Index dabei ist, bekommt einen geschützten Bereich mit den eigenen Daten und allen Vergleichszahlen. Jeder ist herzlich eingeladen mitzumachen!

Und noch eine Interpretationshilfe für den Bereich „Humanitäre Hilfe im Inland“: Im März werden viele Jahreseinzüge durchgeführt. Daher ist der Wert hier immer höher. Im „Tiere und Umwelt“ Bereich geschieht dies meist im Jänner.

 

Trend-Radar: Wie reagieren Spender?

Diese besonderen Kennzahlen errechnen sich aus rund 300 Aktionen pro Jahr. Um möglichst genau zu sein, werden die Zahlen für die aktuellsten drei Monate sogar hochgerechnet. So erkennt man sehr schnell den Trend bei Reaktionsquote und Durchschnittsspende. Betrachten wir hier die Jahre im Vergleich; mit 2013 als Referenzpunkt:

 

Der Trend ist schön zu sehen: Spender werden kritischer und reagieren etwas weniger häufig. Dafür geben sie aber mehr. Soviel mehr, dass die tendenziell sinkende Reaktionsquote mit dem Spendenschnitt überkompensiert wird. Das Spendenvolumen wächst also weiter.

 

Organisationskennzahlen – wer es ganz genau wissen will!

Wollen Sie auch diese Fragen beantworten?

  • Wie viele neue Spender habe ich im Vergleich zu anderen gewonnen?
  • Welche Spendensumme ist von welcher Spendergruppe eingegangen? Zum Beispiel: Welcher Anteil kommt von Großspendern?
  • Wie stehe ich im Vergleich zu anderen bei den regelmäßigen „Vertragsspendern“ mit Einzügen?
  • Wie viel Prozent der Gesamtspenden sind durch Verträge gesichert?
  • Und all diese Information gibt es im Vergleich zum Vorjahr – immer bezogen auf die gleiche Zeitspanne
  • und im Vergleich zum allgemeinen Trend!

 

Ein kurzes Schlaglicht aus der aktuelle Auswertung: Die Spendensumme von Großspendern ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum im Schnitt um rund 13% gestiegen. Die Anzahl der Personen, die eine große Spende geben, ist um etwa 10 % angewachsen. Das ist ein erfreulicher Trend!

Und ganz allgemein: Bestehende Spender geben mehr. Es wird aber schwieriger, neue Spender zu finden.

Blättern