29. April 2019

Digitales Fundraising zum Frühstück

Fühlen Sie sich online schon zuhause? Immer mehr Organisationen starten im Internet Kampagnen. Worauf kommt es an? Und wie erfolgreich sind andere? Eine neue Benchmark-Analyse und internationales Know-how bringen dazu Antworten.

Kategorien: Innovationen, Markt-Themen und Veranstaltungen.

Zuerst zum Know-how:

Am 25. April gab es neben Kaffee, Kipferl & Co auch die fünf Grundlagen des digitalen Fundraising zum Frühstück! Jacob Møllemose, Direktor von Agency Scandinavia, definiert die wichtigsten Erfolgsfaktoren einer Online-Møllemose Kampagne als Prozess so:

 

1. Plan
In der Planungsphase geht es darum, das WARUM zu definieren. Viele Organisationen begehen den Fehler zuerst festzulegen, WAS Menschen machen sollten und WIE. Erst später wird die Frage nach dem WARUM gestellt. Die Frage nach dem WARUM sollte jedoch der Startpunkt sein.

Jacob Møllemose plädiert für Tests aller Art. Oft sind Mitarbeiter einer Organisation von bestimmten Worten oder Bildern überzeugt. Im Digitalen Fundraising haben Sie schnell und kostengünstig die Chance zu testen! Nur so finden Sie Ihr bestes „Moneymaker-Foto“.

 

2. Reach
Dieser Erfolgsfaktor steht für Traffic. Es geht darum, die Reichweite im Laufe der Zeit zu maximieren, und damit möglichst viele Interaktionen zu erzielen.

Dazu muss man wissen, wer die Zielgruppe ist und wo sie sich aufhält. Was liest, sieht, hört sie? Welche Inhalte kann ich bereitstellen, die diesem Publikum einen echten Mehrwert bieten? Welche Suchbegriffe verwendet sie? Für Jacob sind Google Ads und Facebook die wichtigsten und effizientesten Kanäle. Und sein Tipp: Nicht mit allen Personen kommunizieren, sondern sich für eine Kernzielgruppe zu entscheiden.

 

3. Act
Interaktion ist immer eine Herausforderung. Vom Webseiten-Besucher zum Spender; oder vom Lead zur Conversion – wie es auf Neuhochdeutsch jetzt heißt. Vier Wege schlägt er dazu vor:

Unterhalten: Nutzen Sie Spiele, Charity-Marathons, Turniere oder andere Ideen, die den spielerischen Zugang fördern.

Inspirieren: Menschen lassen sich von Menschen inspirieren, von Spendern, von Prominenten. Und am besten funktioniert es in der Gruppe bei einem Offline- oder Online-Event.

Aufklären: Infografiken, Berichte und Studien bringen die notwendigen Fakten. Damit das Herz auch den Verstand mitnimmt.

Überzeugen: Das sind alles Maßnahmen, um die Entscheidung für eine Spende zu erleichtern.

 

4. Convert
Die entscheidende Frage nach der Spende. „Nimm zwei, zahl eins“, „heute nutzen, morgen zahlen“, … all diese Aktion sind im Fundraising nicht möglich. Aber immerhin können wir sagen, was passiert, wenn niemand hilft! Und das geht ans Herz. Online kann man gut erkennen, wo die Schwachstellen liegen. Auch hier helfen Tests, um die Donor Journey zu optimieren.

 

5. Engage
Die Spende ist da. Jetzt ist es essentiell, den Erfolg zu teilen. Stellen Sie sich diese Fragen: Wie kann ich am besten Danke sagen? Wie kann ich das möglichst persönlich vermitteln? Habe ich das nötige Werkzeug dafür? Und: Ist der Spender zufrieden? Nur dann wird er auch wieder spenden.

 

Neuer digitaler Benchmark – so erfolgreich sind andere:

Jacob Møllemose, hat in kleinen, großen, nationalen und internationalen Non-Profit-Organisationen gearbeitet. Er gründete ZOI – ein einzigartiges Benchmarking-Tool, das er mit unserer Unterstützung auch nach Österreich bringt.

 

Wer mitmacht, kann sich mit den Zahlen der anderen vergleichen und bekommt darüber hinaus noch Feedback zu diesen Punkten:

  • Wie bleibe ich relevant?
  • Wie kann ich auf das Unerwartete vorbereitet sein?
  • Kann ich das Organisationsprofil schärfen und stärken?
  • Wie soll ich das Vertrauen stärken?
  • Wie ist es möglich neue Ideen in die Welt zu bringen?

 

Hier finden Sie weitere Details zum Benchmark-Tool.

 

 

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