28. März 2019

Legate – so finden Sie das große Potenzial in Ihrer Hausliste.

Wussten Sie, dass 13 Prozent der Österreicher ihr Testament einem guten Zweck widmen wollen? Unter Spendern ist diese Bereitschaft wohl noch höher. Und Sie haben Spender. Wahrscheinlich sogar treue Spender. Es ist gar nicht so kompliziert, dieses Thema anzusprechen!

Kategorien: Leistungen und Markt-Themen.

Testamentsspenden sind besser als ihr Ruf – wenn die Balance zwischen Pietät und Bitte gewahrt wird. Denn ein Blick in die Statistik zeigt, dass sich innerhalb von drei Jahren die Legate mehr als verdreifacht haben: Wurden im Jahr 2015 noch 17,1 Millionen Euro an Organisationen vererbt, so waren es im Jahr 2018 bereits rund 60 Millionen Euro. Frau und Herr Österreicher sind also offen dafür! Und zwei wichtige Punkte gilt es zu bedenken: „Etwas Gutes tun. Etwas Gutes, das bleibt“ und „der persönliche Bezug zur Organisation“.

 

Aber nicht nur die Legate werden mehr, auch die Anzahl der potenziellen Erblasser. Bereits im Jahr 2030 sind 2,1 Millionen Österreicher über 65 Jahre alt. 2050 sind es dann sogar schon rund 2,6 Millionen. Die Chancen und Möglichkeiten für Organisationen im Bereich der Legate sind enorm.

 

Trotzdem wird das Thema Legate von vielen Organisationen immer noch ausgespart. Die größte Hürde scheint die Kommunikation zu sein, da viele nicht so recht wissen, wie sie eine Testamentsspende ansprechen sollen. Dabei gibt es im Erbschaftsfundraising wichtige Parameter, die zum Erfolg führen:  Kontaktpflege, Kommunikation und Betreuung der Zielgruppe sind das Um und Auf, denn eine Testamentsspende ist in erster Linie eine Vertrauenssache. Vertrauen entsteht aber im Laufe der Zeit und Legate-Spender wollen langfristig und dauerhaft betreut werden. Vor allem wenn man bedenkt, dass 30 Prozent der Personen im letzten Jahr vor ihrem Ableben ihr Testament noch einmal ändern. Eine einmalige Zusage zu einem Legat ist daher nicht ausreichend, aber ein guter Anfang.

 

Was Sie mit Hilfe eines gut geplanten Legate-Programms erreichen können, haben wir hier für Sie auf einen Blick zusammengefasst:

  • Potentielle Erblasser herausfiltern
  • Das bestmögliche Spendenpotential ermitteln und realisieren
  • Das Beziehungsmanagement verbessern
  • Zukünftige Strategien anpassen

 

Wenn Sie mehr zu diesem Thema erfahren wollen, sehen Sie sich unseren Beitrag zum diesjährigen DIRECT MIND Fundraising Forum an!

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