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Der Spendenbrief: spannende Infos über einen alten Bekannten!
Markt-Themen

Es gibt ihn gefühlt schon immer – den Spendenbrief. Kein Wunder, zählt er doch zu den ältesten Instrumenten im Fundraising. Und auch wenn seine Schläfen schon quasi grau meliert sind, so ist der Spendenbrief irgendwie der George Clooney unter den Fundraisinginstrumenten.

Weil der Spendenbrief ganz viel hat, was andere nicht haben: Er ist dialogisch, persönlich und emotional, kann mit dem richtigen Storytelling und der passenden Bildsprache die Not bzw. das Problem spürbar machen und zu einer Lösung – einer Spende – mobilisieren. Darüber hinaus ist er haptisch: Er liegt zuerst im Postkasten und dann in der Hand. Ihn kann man nicht einfach wegklicken oder einfach wegscrollen. 

Weil man mit einem Spendenbrief auf Wichtiges reagieren kann – auf die einzelne Lebensphase, auf die bisherige Spendenhistorie, auf gemeinsame Werte. Und gerade jetzt, in Zeiten von KI, kann der Spendenbrief ein Revival erleben und in neuem Glanz erstrahlen. Denn hier liegt noch ganz viel Potential.  

Weil er das Fundraisinginstrument Nummer 1 ist. Das ist nicht Meinung, das ist Fakt – und basiert auf der Auswertung unserer Daten: Der Spendenbrief bringt nach wie vor am meisten – er macht 54% der gesamten Spendeneinnahmen aus. Zum Vergleich: Der digitale Bereich macht rund 5% aus. 

Und die Daten zeigen noch etwas Interessantes. Nämlich, dass auch wenn die Spendensumme einer Organisation steigt, der Spendenbrief konstant und mit Abstand konstant die Nase vorn hat. 

Das lässt den Schluss zu, dass der Spendenbrief ein geniales – auch heute noch bestens funktionierendes – Fundraising-Instrument ist.

Was noch zu erkennen ist: Auch die Spendensumme aus dem Digital-Kanal wächst. Die Relation bleibt aber die Gleiche: Online trägt mit rund fünf Prozent zur Gesamtspendensumme bei. Jahr für Jahr. Auch das zeigt, wie wichtig der Offline-Kanal ist.

26. Januar 2026

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