30. Jänner 2020

Kleine Zeitreise ins vergangene Jahr

Es ist nur ein kleiner Sprung ins Jahr 2019 aber doch ein beachtenswerter, wenn wir das Spendenvolumen betrachten! Mit einem Plus von mehr als zwei Prozent laut Spendenbericht wird es abermals ein neues Rekordjahr! Hier die erfreulichen Details:

Kategorien: Innovationen, Kennzahlen und Markt-Themen.

Wir düsen zum Rekord-Hoch

Die endgültigen Ergebnisse stehen zwar noch in den Sternen, die aktuellen Berechnungen lassen aber bereits das Zielgebiet erkennen: Das vergangene Jahr wird einen neuen Rekord-Wert erreichen. So wie es aussieht, schaffen wir zum ersten Mal die 700 Millionen-Schallmauer in Österreich.

Was man schon sagen kann:

Das Spendenwesen in Österreich entwickelt sich kontinuierlich weiter. Die Höhe der Durchschnittsspende legt wieder zu, Kultureinrichtungen beginnen, das Fundraising einzubauen, die Anzahl der Testamentsspenden wächst. Diese positive Tendenz erreicht aber nicht alle Organisationen. Die Spendenabsetzbarkeit und die Datenschutzgrundverordnung kosten noch immer viel Zeit und Ressourcen.

Erfreulich: Umwelt-Themen erhalten Rückenwind – vor allem bei der Jugend und durch die Jugend. Greta Thunberg leistet sicher einen wesentlichen Beitrag dazu. Und die Jugend spendet auch – wenngleich nicht auf dem Niveau der klassischen Spenderzielgruppe: interessanterweise auch via Erlagschein; und natürlich online. Wofür? Umwelt, Menschenrechte, Armutsbekämpfung, aber auch kirchliche Themen werden unterstützt.

Neue Aktion gut gestartet: Der Giving Tuesday nimmt in Österreich Fahrt auf. Das gilt besonders für Organisationen, die eine 24 Stunden-Aktion speziell an diesem Tag vom Stapel ließen. Spendenprojekte, die länger liefen, hatten es dieses Jahr noch schwer. Hervorragend gelungen sind auch Aktionen, die Matched-Giving als zusätzlichen Anreiz nutzten. Also Aufrufe, wo eine Spende durch eine Kooperation zum Beispiel verdoppelt wurde.

 

Ein Blick auf die Zahlen und Bundesländer

Die durchschnittliche Spendenhöhe in Österreich liegt nach der aktuellen Befragung von Public Opinion bei 124 Euro pro Person und Jahr. Unter den Bundesländern verteilt es sich wie folgt: Mit einer Summe von 146 Euro pro Spender haben die Westösterreicher (Salzburg, Tirol und Vorarlberg) die Nase vorne. Zweiter Platz geht an Niederösterreich und Burgenland mit 144 Euro gefolgt von Oberösterreich mit 119. Schlusslicht bilden Steiermark und Kärnten mit unter 100 Euro pro Kopf.

So weit zur Spendenhöhe. Wenn Sie mehr über die Spendenbereitschaft wissen wollen, finden Sie mehr Zahlen und spannende Fakten über den österreichischen Spendenmarkt hier.

 

Zusammengefasst: Die Zahlen des FVA für 2019

700 Mio. Euro haben die Österreicher gespendet.

113 Euro beträgt die durchschnittliche Jahres-Spendenhöhe – wie im Vorjahr.

64% der Bevölkerung engagiert sich durch Spenden.

215 Mio. Euro an Spenden werden steuerlich abgesetzt – jeder dritte Spendeneuro.

 

Fazit: Wir freuen uns, dass sich das Spendenvolumen in den letzten Jahren so gut entwickelt hat und wir einen Beitrag dazu leisten konnten.

 

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